2000 Euro-Spende für den Chemieunterricht an der JHAS

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Mai 04, 2024

(DW) Chemieunterricht, vor allem experimenteller Chemieunterricht ist teuer. Es werden Verbrauchsmaterialien und viele Sätze von verschiedenen Laborgeräten benötigt, damit die Schülerinnen und Schüler eigenständig im Unterricht experimentieren können. Daher freuen wir uns sehr, dass uns der Fond der Chemischen Industrie bereits zum zweiten Mal eine Spende von 2000 Euro im Rahmen des Programms zur Unterrichtsförderung gewährt hat. Die Spende erfolgt unter der Bedingung, dass der Schuletat für Chemie nicht gekürzt wird, sondern dass die Spende zusätzlich zu den Geldmitteln vom Land und vom Schulträger zur Verfügung steht. Durch die großzügige Spende konnten wir viel Anschauungsmaterial, Modelle, Laborgeräte und Chemikalien für Schülerexperimente anschaffen, um die faszinierende Chemie in Alltag und Technik entdecken zu können . So z.B. drei Modelle von verschiedenen Verbrennungsmotor-Typen (Benzinmotor als Zweitaktmotor und Viertaktmotor sowie Viertakt-Dieselmotor), Anwendungsbeispiele für Flüssigkristalle (Flüssigkristall-Wärmebildkarte, Flüssigkristall-Thermometer auch LCD „Liquid Crystal Display“ genannt. Diese Flüssigkristalle kommen z.B. in Handy-, Fernseh- oder Computerbildschirmen vor und ändern je nach Temperatur bzw. elektrischer Spannung ihre Farbe. So entsteht das Bild auf dem Bildschirm.), Anwendungsbeispiele für Dichte (paradoxe Sanduhr, Backpulver-Uboot, Galileothermometer), Luft als Stoff (Luft-Kanone), Molekülmodelle von verschiedenen Formen des Elements Kohlenstoff (Diamant-Form z.B. als Schmuckstein, Graphit-Form z.B. im Bleistift, Fulleren-Form z.B. in technischen Anwendungen), Beispiele für Energieumwandlungen und chemische Reaktionen wie die Blech-Funken-Spielzeuge Awika, einen Funkenkreisel, ein Solarradiometer. Die bunten Funken entstehen durch eine Verbrennungsreaktion zusammen mit Elementen, die Flammen bunten färben können. Darüber haben wir eine Glasfaserlampe als Beispiel dafür bestellt, dass Stoffe gezielt Licht leiten können, was z.B. in Glasfaser-Kabeln zur Übertragung von Internet, Telefon und Fernsehen in unserem Alltag vorkommt. Als ganz besonderes Highlight besitzen wir nun einen Bunsenbrenner-Temperaturfühler mit passendem Digitalthermometer. So können wir jetzt selber messen, wie heiß die rauschende blaue Flamme eines Bunsenbrenners ist. Dieser Temperaturfühler muss 1500°C aushalten können ohne zu schmelzen oder zu verbrennen und ist daher sehr teuer in der Herstellung. Also, vielen herzlichen Dank an den Fond der Chemischen Industrie im Namen unser experimentierenden Schülerinnen und Schüler!

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